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Die Frage nach dem richtigen Nachfolger im Familienunternehmen prägt entscheidend den langfristigen Erfolg und das Fortbestehen solcher Betriebe. Christoph Kieckhöfel, ein versierter Managementberater bei Bollmann Executives, und German Drechsler, Senior Partner der...

Startup Versicherungen: Maßgeschneiderte Sicherheitsnetze

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Vertrauen in die Regierung: Sorgen von Mittelständlern

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Mimikrecruiting®: Die Revolution in der Personalauswahl

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Wie viel Wahrheit braucht die Mitarbeitergewinnung?

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Parametrische Versicherung für Bilanzschutz bei Niedrig- oder Hochwasser

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Live-Kommunikation: Ungewohntes Terrain

Die Live-Kommunikation „Blinded by the light“ – nicht nur Manfred Mann’s Earth Band bringt es auf den Punkt, auch ABBA besangen in „Super Trouper – beams are gonna blind me“ die „andere“ Seite der Bühne. Ja, wer gesehen werden will, muss ins Rampenlicht. Dass das...

Versicherungsmakler für Industrie- und Gewerbe

BüchnerBarella stellt sich vor Liebe Leser, heute möchten wir Ihnen einen Versicherungsmakler aus unserem BVMW-Netzwerk vorstellen: BüchnerBarella. Vor über 100 Jahren gegründet, hat sich die BüchnerBarella Unternehmensgruppe zu einem der Top 3 der erfolgreichsten,...

Was ist Performance Marketing? – Vorteile, Herausforderungen

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„Der Junge Mittelstand“ in Berlin

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QuickCheck von den Nachfolgeberatern der EXIT Mittelrheinland

Die aktuellen Studien sind alarmierend für den deutschen Mittelstand. Nach dem jetzigen Stand (Quelle: KfW) suchen bis Ende 2026 rund 560.000 Betriebe (von 3,8 Millionen Unternehmen in Deutschland) einen Nachfolger. Etwa 190.000 Betriebe scheinen diese Herausforderung nicht bewältigen zu können. Die Gründe hierfür sind vielfältig, jedoch der wichtigste Grund scheint der Mangel an geeigneten Nachfolgern zu sein. Weiterhin beschreibt jedoch auch die KfW, dass familieninterne Nachfolgeregelungen gerade seit Corona wieder beliebter werden. Wie die Nachfolge bei kleinen und mittelständischen Unternehmen gelingt und die Planung der Unternehmensnachfolge funktionieren kann, erklärt heute EXIT Mittelrheinland.

EXIT Mittelrheinland ist ein Zusammenschluss der Kanzlei Fromm aus Koblenz sowie der THINK Gruppe aus Heiligenroth. Die beiden regional verwurzelten Unternehmen begleiten seit Jahren gemeinsam mittelständische Unternehmen mit der Planung der optimalen Nachfolge. Dies ist ein Weg, den abgebende Unternehmer, die Nachfolger und alle bestehenden Beteiligten gemeinsam beschreiten müssen. Unsere beiden Mitglieder FROMM und THINK sind auch in diesem Jahr erneut unsere Strategischen Partner im BVMW Mittelrhein und glänzen mit ihrer Begeisterung und Expertise immer wieder im Netzwerk. Fast täglich erhalten sie Fragen zur Planung von Unternehmensnachfolgen: Wie kann ich mein Erbe schützen? Wie muss ich mich absichern? Wie geht die Nachfolge steueroptimiert?

Nachfolgemanagement durch Experten begleiten lassen

Das war auch der Grund, warum wir im Mai 2023 gemeinsam mit unserem Mitglied und Strategischen Partner der Sparkasse Koblenz, der Kanzlei Fromm sowie der THINK Gruppe einen informativen und sehr kurzweiligen Abend mit dem Nachfolgeforum auf dem Fort Konstantin in Koblenz veranstalteten. Bei diesem Event informierten sich über 60 Unternehmer aus der Region zum Thema Nachfolge.

Nachfolgeforum auf dem Fort Konstantin: (v.l.) German Drechsler / THINK, Dr. Andreas Fromm / Kanzlei Fromm, Karl-Heinz Weber / Sparkasse Koblenz, Daniel Zitto / Glas Zitto, Sarah Walenta / BVMW Mittelrhein

Neben den genannten Experten diente als Praxisbeispiel die Firma Glas Zitto aus Koblenz, die mit diesen drei Partnern eine gezielte Nachfolge umsetzen konnte. Daniel Zitto wurde in dem Kontext auch beim Sparkasse Koblenz Gründerpreis im September 2023 in der Kategorie „geregelte Nachfolge“ ausgezeichnet. Er hat neben der Nachfolge des Familienbetriebes auch einen weiteren Glaser-Betrieb zukaufen können, Wachstum in der Firmengruppe erzielt sowie Arbeitsplätze gesichert und neu erschaffen. Kurzum: Ein Best Practise Beispiel wie die Nachfolge gelingen kann.

Um Ihnen, liebe interessierte Nachfolger und abgebende Unternehmer, das Thema der Nachfolge näher zu bringen, haben wir EXIT Mittelrheinland gebeten, uns das Erfolgsrezept für eine optimale Nachfolge zu verraten.

Der Quickcheck: Welche Schritte zur optimalen Nachfolge?

Die Unternehmensnachfolge ist ein komplexes Thema, das zur Sicherstellung des langfristigen Erhalts des eigenen Lebenswerkes eine strukturierte Herangehensweise erfordert. Nach den Erfahrungen der Experten bei EXIT Mittelrheinland kann man dies in vier Stufen aufgliedern. Dabei muss die Nachfolge ganzheitlich und strategisch gedacht werden. Ergänzen möchte wir zudem direkt, dass die Planung der Unternehmensnachfolge immer individuell erfolgen muss. Im Weiteren erklären die Experten auch wieso.

Stufe Nummer 1 – Der Status Quo

Die erste Stufe beschäftigt sich mit der Erfassung des Status Quo. Wichtig für die Planung einer Unternehmensnachfolge ist, dass alle wesentlichen, interdisziplinären Bereiche einbezogen sind, die für die Nachfolgegestaltung von Relevanz sein werden.

Nur wer weiß, auf welche Bereiche es ankommt, kann die richtigen Fragen stellen. Insbesondere umfasst die Status-Erfassung sämtliche Gesellschaftsverträge und die wesentlichen unternehmerischen Erfolgs- und Risikofaktoren. Weiterhin ist auch die Erfassung von letztwilligen Verfügungen und Vollmachten (den sogenannten Notfallkoffer) mit der Zusammenstellung von Eheverträgen sowie eine detaillierte Darstellung der Vermögens- und Familienaufstellung und -struktur notwendig. Umrankt wird das Ganze von einer individuellen Feststellung der bestehenden Steuerstruktur.

Stufe Nummer 2 – Die Analyse zur optimalen Nachfolge

Die zweite Stufe zur Planung der Unternehmensnachfolge umfasst die Analyse des festgehaltenen Status Quo. Damit soll eine intensive Auseinandersetzung mit der Vermögens- und Familienstruktur erfolgen. Ziel ist es, Interdependenzen zu erkennen und eine Risikoanalyse sowie Chancenanalyse zu erhalten. Im Rahmen eines Quick-Checks werden dabei mögliche Optimierungsansätze herausgestellt und klare Ziele für die Unternehmensnachfolge definiert. Wichtig ist dies insbesondere, um vorausschauend unter anderem betriebswirtschaftliche, steuerliche und rechtliche Fallstricke zu identifizieren. Diese gilt es dann zu vermeiden und die erkannte Chancen zu nutzen.

Stufe Nummer 3 – Erkenntnisse und Maßnahmen

Mit dem Quick-Check sind die dort gewonnenen Erkenntnisse in einer dritten Stufe in gezielte Maßnahmen zur Optimierung der Notfallvorsorge umzusetzen. Bei der Unternehmensnachfolge sollte man zwingend auch die unvorhersehbaren Dinge einkalkulieren und beachten. Insoweit sind etwa vorhandene letztwillige Verfügungen und Vollmachten zu aktualisieren und in Einklang zu bringen mit ehevertraglichen Regelungen oder gesellschaftsrechtlichen Vorgaben. Das Risiko von Streitigkeiten und Unsicherheiten im Falle unvorhergesehener Ereignisse (Notfallkonstellationen) und deren insbesondere liquiditätsfordernden Folgen müssen hierbei vermieden werden. Sie sind daher essentieller Teil bei der Planung der Firmennachfolge.

Stufe Nummer 4 – Der Unternehmensübergang bei der Nachfolge

Die vierte und letzte Stufe konzentriert sich auf den lebzeitigen Übergang, wenn die Planung der Unternehmensnachfolge beendet ist. Nun wird das Konzept umgesetzt und aus Worten geschehen Taten. Das ist der Zeitpunkt, wenn der Übergeber bereits zu Lebzeiten das Unternehmen bzw. Teile hiervon überträgt. Unter Berücksichtigung von betriebswirtschaftlichen, emotionalen, aber insbesondere auch rechtlichen und steuerlichen Aspekten müssen verschiedene Instrumente, wie z. B. Schenkungen, Verkäufe, die Bildung von Stiftungen oder Familiengesellschaften gegeneinander abgewogen werden. Das sorgt für einen individuell auf die Bedürfnisse und an die Begebenheiten angepassten reibungslosen und effizienten Übergang des Vermögens auf die nächste Generation oder übernahmebereite Dritte zu erreichen. Ein gutes Netzwerk ist hier unerlässlich.

Für Kurzentschlossene: BORDGESPRÄCHE am 15.9. – das Unternehmer-Event zum Thema Nachfolge
Wer sich intensiv mit den verschiedenen Aspekten der Unternehmensnachfolge beschäftigen möchte, für den besteht die Möglichkeit, sich mit den Experten der EXIT Mittelrheinland sowie externen Referenten an Bord der MS Moby Dick auszutauschen. Das halbtägige Event bietet den Teilnehmern Nachfolgegeschichten aus der Praxis in Kombination mit fachlichem Wissen, Impulsen und Zeit für den gemeinsamen Austausch– Verpflegung an Bord inklusive.
Weitere Informationen zu den BORDGESPRÄCHEN und die Möglichkeit zur Anmeldung unter: 

https://exit-mittelrheinland.de/bordgespraeche/

EXIT Mittelrheinland – Nachfolgemanagement

Das Ziel der EXIT Mittelrheinland ist es, Kompetenzen zu bündeln, starke Expertisen zusammenzubringen und ein Netzwerk zu schaffen aus der Region für die Region .

Die Hauptakteure sind die THINK Gruppe und FROMM – Kanzlei für Unternehmens- und Steuerrecht. Ein weiterer kreativer Kopf und Partner dieser Allianz ist der regional bekannte Unternehmer Bernhard Münz.
Dr. Andreas Fromm sagt über die Partnerschaft: „Wichtig ist uns, dass wir es im gebündelten Netzwerk schaffen, dass Unternehmer kleiner und mittelständischer Betriebe ihr Lebenswerk an die nächste Generation mit Leichtigkeit und Klarheit übergeben können.“

Mehr zur EXIT Mittelrheinland erfahren Sie hier

Ihnen hat dieser Artikel gefallen? Dann treffen Sie uns auf der Digital X und sichern Sie sich jetzt Ihr kostenfreies Ticket zur Digital X. Oder kommen Sie doch einfach nach Koblenz zu unserer Messe KONEKT als Besucher (kostenfrei). Dort treffen Sie die Geschäftsführer der EXIT Mittelrheinland höchstpersönlich. Erfahren Sie auch mehr über uns – den BVMW Mittelrhein.

Sarah Walenta
Sarah Walenta

Sarah Walenta (*1985, verheiratet, Mutter) ist seit 10 Jahren Mittelstands-Netzwerkerin im Mittelrhein, Chefin einer Agentur für Mittelstands-Marketing und Betreiberin des Co-Working-Spaces Media Loft in Koblenz. Mit ihrem 7-köpfigen Team unterstützt sie kleine und mittelständische Unternehmen neue Kunden, Mitarbeiter und Geschäftskontakte zu finden.

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